Die Legenden ranken sich um DIE Radiosendung "Wildstylz of Rap". Hier gibt es Wahrheiten.
Seit Februar 2008 kann man Wildstylz of Rap online hören: http://wildstylz.radio.de 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche.
Das ist doch mal was!
2005: Die 4 Radiosendungen WiseUp!, No-TV-Raps, Freeakquencies und Wildtylz of Rap haben sich zu der Weekly Operation zusammengeschlossen und teilen sich den Freitag-Nachmittag: jeden Freitag im FSK (93,0 MHz, 101,4 Kabel) gibt es von 17-19 Uhr HipHop und Artverwandtes auf die Ohren, Wildstylz of Rap gibt es am 4ten Freitag im Monat.
Seit Mai 2004 gibt es Wildstylz of Rap im FSK auf 93,0 MHz (101,4 Kabel).
2004: B-Aware von der Sendung WiseUp! die im FSK Hamburg gesendet wird, fragte mich, ob ich nicht beim FSK senden wolle. Nach langem "Nichtsenden" und Unentschlossenheit über meine Radiosendung, entschloss ich mich!
2003: Am 30.6.2003 wurde der Offene Kanal geschlossen. Die letzten Sekunden gehörten der Leiterin des Offenen Kanals, Beate Ansorge-Liebetruth: "Verantwortlich für die Schließung des Offenen Kanals ist der Hamburger Senat." Dieser Satz ist speziell für die ehemaligen Nutzer und evtl. auch für die Hörer etwas besonderes. Nach jeder Sendung wurde der Name des Verantworlichen der vergangenen Sendung angesagt: "Verantwortlich für die eben gehörte Sendung war..."
2001: Die Hamburger Bürgerschaft wurde neu gewählt. Die Koalition von CDU, Schill und FDP hatten kein Interesse an einem Offenen Kanal. Sie wollten Ihn abschaffen, und das haben Sie geschafft trotz 10.000 Unterschiften und wirklich viel Engagement der Mitarbeiter und Nutzer.
1998: Im Dezember hat mich die Cyberradio AG engagiert. Mit dem gleichen Konzept und gleicher Musik! Das habe ich ein Jahr lang gemacht, dann ist Cyberradio in die Nähe des Studio Hamburg gezogen. Das war mir zuweit... Ein halbes Jahr danach, war das "Experiment Cyberradio" insolvent... Aber mir blieb ja noch die Sendung im Offenen Kanal Hamburg.
1996 beantragte Ich einen festen Sendetermin für alle 4 Wochen. Der Tag war egal, hauptsache einmal im Monat. Es klappte und seit dem gabt es Wildstylz of Rap alle 4 Wochen im Offenen Kanal Hamburg: (Frequenz 96,0 MHz, Kabel 95.45).
Die nachfolgenden Jahre wurde der Sendetermin manchmal auf einen anderen Tag verlegt, trotzdem blieb die Stammhörerschaft meiner Sendung treu.
1994: Der Offene Kanal veränderte die Sendeplatzvergabe für Gruppen (wir waren eine...) zum Nachteil. Uns so beschlossen wir, jeder eine eigene Sendung zu machen. G-Boy-T machte weiterhin sehr erfolgreich die "Dumb-Show". Ich startete die Sendung "Wildstylz of Rap". Erste Ausgabe war am 11. Mai 1994 und dann in Abständen von ca. 6 Wochen.
1993: Da wir beide im HipHop-Fieber waren, angesteckt durch dieverse Untergrund- und Radio-Rapgruppen, war es klar, das wir eine HipHop Sendung machten. Anfangs machten wir zusammen die Dumb-Show.
1992: Es begann vor Fernsehkameras im Offenen Kanal Hamburg. G-Boy-T und ich, wollten zuerst mal unser Können im Bereich der Komik im Fernsehen testen. Wir planten eine Sendung. Vorbild war Monty Phyton. Heraus kam eine nicht wirklich komische Mischung aus Insiderwitzen und nachgemachten Gags... Dann beschlossen wir die Fernsehkarriere an den Nagel zu hängen und machten von nun an eine Radiosendung. "Da muss man ja wenigstens nur drauf achten was man sagt und nicht noch darauf wie man in die Kamera schaut".
Konzept(e): Angefangen hat alles mit Cora E und Main Concept. In den ersten 2 Jahre wurden in den Sendungen ausschließlich deutsche Interpreten und Gruppen vorgestellt. Es gab spärlich Interviews und kaotische Moderation.
Mit der Zeit haben sich die Sitten geändert und die Musik wurde zunehmend Amerikanischer. Allerdings ausschließlich "East-Coast Rap". Wobei Wu-Tang da auch wieder herausviel und solche Sachen wie Jurassic 5 oder T-Love, die ja bekanntlich von der Westküste kommen, mehr wurden.
1994 konnte man ja auch noch nicht entscheiden, welche deutschen Sachen man spielte. Es gab so wenig Auswahl, man wusste nur: die Fanta4 dürfen einfach nicht gespielt werden (warum, frage ich mich heute :-0 ).
Konzept für die Sendung im FSK: Zur Musik: Überwegend werde ich Musik aus Deutschland und den USA spielen. Stilistisch wird sich die Auswahl der Stücke hauptsächlich auf nichtkommerzielle, bzw. auf Stücke, die nicht in den Charts oder anderen (kommerziellen) Radiosenden gespielt werden, beschränken. Ich werde ungefähr zu einem Drittel Neuheiten, den Rest Sachen und Raritäten, die man "immer schon mal wieder hören" wollte, spielen. Desweiteren gibt es die Veranstaltungshinweise auf Konzerte oder spezielle Veranstalungen in Jugendzentren oder z.B. Hinweise auf Ausstellungen mit HipHop-Bezug.
Interviews werde ich nicht spielen, wenn mir eine LP oder ein Sampler besonders gut gefällt, werde ich ihn zwar vorstellen aber nicht im Sinne einer Plattenkritik.
Euer

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